flachkollektorFunktion

Dunkel beschichtete Absorber aus Kupfer oder Aluminium fangen die Sonnenstrahlen ein und geben die Wärme an das Frostschutzmittel ab, das sie durchströmt. Diese Wärmeenergie  wird in einem Warmwasser- oder Pufferspeicher gesammelt und in die Sanitär- und Heizungsinstallation im Haus eingespeist.
Die Absorber sind mit spezieller Beschichtung versehen, um möglichst wenig der erzeugten Wärme wieder an die Umgebung abzugeben. Die Absorber werden mit Glas abgedeckt, rückseitig gedämmt und mit einer Metall- oder Holzummantelung dicht verschlossen, so dass möglichst wenig der wertvollen Sonnenwärme wieder nach außen dringen kann.

Dieser Flachkollektor hat einen Jahresnutzungsgrad von rund 50 Prozent, d.h. aus den bei uns rund 1.000 kWh Sonneneinstrahlung pro Quadratmeter (m²) und Jahr werden bis zu 500 kWh Energie für Warmwasser gewonnen.

warmwassersolarWarmwassersolaranlage

Der einfachste Solaranlagentyp liefert die Energie für das Warmwasser in Küche und Bad. Übers Jahr gesehen können hier bis zu 70 Prozent des benötigten Warmwassers von der Sonne bereit gestellt werden. Der Rest wird von der Heizungsanlage bei Bedarf aufgeheizt. Für einen Vier-Personen-Haushalt genügen bei guter Ausrichtung 6 m² Flachkollektoren auf dem Dach. Als Boilerinhalt werden 50 - 75 Liter/m² Flachkollektor empfohlen. Für die Dachneigung der Solarthermieanlage sind 30 - 50 Grad ideal. Die Ausrichtung der Solaranlage sollte von Süden max. +/- 60 Grad abweichen. Es sollte keine Verschattung der Anlage durch große Bäume oder andere Gebäude gegeben sein.


heizungssolarSolare Heizungsunterstützung

Größere Solaranlagen ab 15 m² in Verbindung mit mindestens 1.000 Liter Pufferspeicher (ideal sind rund 100 Liter Puffervolumen pro m² Kollektorfläche) können bei gut gedämmten Einfamilienhäusern in den Übergangsmonaten bzw. an sonnigen Wintertagen einen erheblichen Wärmeertrag für Heizung und Warmwasser bereitstellen. Sinnvoll ist die teilsolare Raumheizung wenn im Gebäude ein Niedertemperatur-Wärmeabgabesystem vorhanden ist. In Verbindung mit Biomassefeuerungen oder Wärmepumpenanlagen ergeben sich gute Einsparmöglichkeiten, da die Heizsaison verkürzt wird und durch den Puffer die Start-Stopp-Zyklen der Heizungsanlage reduziert werden. Die Dachneigung sollte bei solchen Systemen rund 45 - 90 Grad betragen. Die Ausrichtung von teilsolaren Raumheizungssystemen sollte von Süden max. +/- 45 Grad abweichen.

Detaillierte technische Informationen finden sie auf www.solarwaerme.at